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Home Oberliga Spielberichte Spielbericht: TuS - SVN Zweibrücken

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Der TuS Mechtersheim hat zuhause gegen den SVN Zweibrücken beim 0:0 einen wichtigen Punktgewinn gelandet. Mit einer kämpferisch guten Vorstellung stemmten sich die Römerberger erfolgreich gegen die individuelle Klasse der Auswahl von Trainer Peter Rubeck.

„Die Mannschaft hat alles gegeben”, sagte TuS-Coach Ralf Gimmy: „Wir können mit dem Punkt sehr gut leben.” Kommt Zweibrücken in Tritt und zaubert eine Leistung wie in den ersten zehn Minuten über eine längere Phase auf den Platz, droht jedem Gegner in der Liga Ungemach.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass der TuS nahezu das Bestmögliche herausholte. Um gegen schwächelnde, hoch eingeschätzte Gäste zu siegen, fehlen Mechtersheim die Angriffswerkzeuge. Bis die junge Römerberger Formation eine Abwehr mit einem Akteur des Formats von Andreas Backmann aushebelt, braucht sie noch ein paar Übungseinheiten.

Die SVN-Deckung mit dem ehemaligen Zweitliga-Kicker des 1. FC Saarbrücken und des Karlsruher SC kam zweimal in Verlegenheit. Eric Biedenbach (16.) und Florian Hornig (30.) rückten einen Schritt zu spät an.

„Wir können mit der Art und Weise zufrieden sein”, sagte TuS-Mittelfeldmann Marco Lapidakis und hob den Zusammenhalt des TuS' hervor. Solange der eine oder andere noch mit Anpassungsschwierigkeiten an die Liga zu kämpfen oder nach Verletzung noch nicht wieder gewünschte Form erreicht habe, sei die Betonung des Teamgeists die beste Alternative. Nach hinten arbeitete Mechtersheim gut, ließ wenig zu und beanspruchte das Glück des Tüchtigen. Arif Karaoglan scheiterte am Pfosten (23.).

Die Gastgeber sorgten für eine Überraschung und zogen ein Ass aus dem Ärmel: Eduard Fahrad machte sich nicht nur warm, sondern spielte 90 Minuten lang. Der angehende Lehrer an der Integrierten Gesamtschule und Realschule plus Speyer wollte in der aktuellen Saison nur im Notfall parat stehen.

„In meiner Freizeit habe ich immer etwas in der Grundlagen-Ausdauer gemacht”, sagte Fahrad. Ansonsten: Üben mit den Alten Herren des TuS, Kicken mit den Lehrer-Kollegen und nach einer Woche Mannschaftstraining feierte Fahrad eine gute Rückkehr.

„Ich habe nach der Pause gemerkt, dass mir die Puste ausgeht”, berichtete Fahrad: „Ich hätte noch fünf Minuten mehr Pause gebraucht.” Für Coach Gimmy war der 27-Jährige wertvoller, als er erwartet hatte. „Ich habe damit gerechnet, dass er vorausgeht und Flagge zeigt.” Fahrad habe überraschend gut gespielt. An Fahrads Status als Fußballer an der langen Leine soll sich nichts ändern. Aber: „Nächste Woche wird er im Kader dabei sein.”

(Quelle:Die Rheinpfalz)


Aktualisiert ( Mittwoch, den 28. September 2011 um 11:09 Uhr )

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