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Home Oberliga Spielberichte Spielbericht: TuS - SV Gonsenheim

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tus-1914-mechtersheim 3:0 (1:0)   sv-1919-mainz-gonsenheim

TuS Mechtersheim hat mit dem auch in der Höhe verdienten 3:0 (1:0)-Sieg über Oberliga-Spitzenreiter SV Gonsenheim  die Hoffnung genährt, dass der Knoten bei der jungen Mannschaft geplatzt ist. „Es war ein Schritt nach vorne”, sagt Offensivkraft Eric Biedenbach.

Der 19-Jährige steht exemplarisch für weitere junge, vor der Runde neu hinzugekommene Spieler. Mit Vorschusslorbeeren von den A-Junioren des SV Phönix Schifferstadt nach Mechtersheim gekommen, hat der Neustadter die in ihn gesetzten Erwartungen bislang nicht erfüllt. Am Samstag aber besaß der schnelle Mann so viele gute Szenen, dass die festgefahrene Meinung revidiert werden muss. Wegen einer Verletzung hat Biedenbach die Vorbereitung verpasst. Das spielfreie Wochenende mit den Übungseinheiten im konditionellen Bereich haben ihm offensichtlich ganz besonders gut getan.

„Es war auch für mich ein Schritt nach vorne”, sagte der angehende Student von Sportmanagement oder Sportwissenschaft. „Wir haben noch Luft nach oben. Die nächsten Spiele müssen wir uns wieder so reinhängen.” Biedenbach hat Recht. Die geforderte Reaktion nach dem 1:3 bei Arminia Ludwigshafen ist aber schon mal geglückt. Es gab über elf Fußballer hinweg keinen, der leistungsmäßig abfiel.

„Ich habe Gonsenheim gegen Ludwigshafen gesehen. Da waren sie definitiv stärker”, sagte Biedenbach. Er mutmaßte, dass der Primus Mechtersheim ein wenig unterschätzt hat. „Die hatten vielleicht im Sinn, dass wir uns hinten reinstellen.” Das war nicht der Fall. Mechtersheim erspielte sich gefühlt so viele Offensivaktionen wie in den vorherigen zehn Spielen insgesamt.

Die Defensive, an der es beim Tabellendrittletzten noch am wenigsten auszusetzen gab, machte erneut einen guten Job. Allerdings ohne Andreas Kuhn, ohne Marcel Milenkovic und ohne Volker Lösch, die alle verletzt fehlten. Neben Eduard Fahrad agierte Philipp Keller, der eigentlich für die Bezirksklasse-Mannschaft geholt worden war, als sei es das Normalste der Welt. „Ich mache mir keinen Kopf darüber, ob ich gut oder schlecht spiele. Ich gebe mein Bestes, dann klappt das meistens”, sagte der 21-Jährige. Vom Spitzenreiter war der Germersheimer nicht enttäuscht. Vielmehr: „Wir waren überragend, und unser Trainer hat uns perfekt auf den Gegner eingestellt.”

Der Trainer, Ralf Gimmy, hofft am intensivsten, dass seine Schützlinge nachhaltig erlebt haben, was möglich ist, wenn Kampf- und Laufbereitschaft als Grundtugenden stimmen. Gimmy lobte und nicht mehr - ab Montag beginnt die Vorbereitung auf Neunkirchen.
(Quelle:Die Rheinpfalz)


 

Aktualisiert ( Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 11:11 Uhr )

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