Spielbericht: TuS - FK Pirmasens
1:2 (0:0) 
Der TuS Mechtersheim kommt in der Fußball-Oberliga nicht voran. Gestern Abend musste sich die Elf von Trainer Ralf Gimmy mit 1:2 (0:0) dem FK Pirmasens geschlagen geben. Der Knackpunkt im Pfalzderby war die vergebene Großchance von Mechtersheims Marc Haffa.
Beim Stande von 1:0 für die Hausherren gab Milot Berisha eine Freistoß-Flanke nach innen. Haffa stürmte an, konnte sich die Ecke unbedrängt aussuchen und setzte seinen wuchtigen Kopfball links neben das Tor. Es war die 53. Minute. Statt 2:0 für Mechtersheim hieß es alsbald 1:1 - der Anfang vom bitteren Ende. „Wenn Mechtersheim das 2:0 macht, gehen wir hier als Verlierer vom Platz”, gab Michael Dusek, Trainer des FK Pirmasens, zu.
„Ja natürlich ärgert es mich, dass ich den Ball nicht reingemacht habe. Aber ich bin nicht der einzige, der Chancen vergeben hat”, sagte Haffa im RHEINPFALZ-Gespräch. Nach der Szene des Spiels erinnerte Trainer Gimmy daran, dass er Haffa ans Ballpendel gebeten hatte. Doch gefühlte 400 Kopfbälle später war nichts herausgesprungen.
Nach dem hübsch herausgespielten 1:0 (46.) durch Florian Hornig, der eine Flanke von Cem Tunc verwertete machte der 20-Jährige auch beim 1:1 durch Jascha Conzelmann (63.) keine gute Figur. Der Mannheimer in Mechtersheim (er spielte zehn Jahre beim SV Waldhof in der Jugend) bekam den Ball nicht weg, ehe die Gäste nach einem Eckstoß jubelten. „Es war schwer zu reagieren, als der Ball aufs kurze Eck kam”, gab Haffa eine Erklärung. Er hatte gehofft, dass seine Kameraden das Leder vorher aus der Gefahrenzone bugsieren.
Haffa, der für die TSG Weinheim schon Oberliga-Einsätze bestritt, befindet sich ansonsten auf dem aufsteigenden Ast. „Ich habe elfmal von Anfang an gespielt, einmal bin ich reingekommen - die Statistik spricht für sich”, sagt er. Dass es am Anfang nicht so gelaufen sei, könne an der kurzen Sommerpause liegen. Nur eineinhalb Wochen seien zwischen dem Ende im Badischen und im Pfälzischen verstrichen. Mittlerweile fühle er sich fit.
Sein Trainer sieht im Auslassen von Gelegenheiten mitunter ein Qualitätsproblem. Nachdem sich Xavier Novic bis zum 1:2 (80.) durchgespielt hatte, landete Berishas Freistoß nur an der Latte (83.) - da war freilich auch Pech dabei. Der Stürmer war es auch, der in der Nachspielzeit das 2:2 noch vom Fuß gab. FKP-Torhüter Raphael Marhöfer parierte glänzend. „Vom Spielverlauf her war der Sieg für Pirmasens verdient. Aber es war auch viel Glück dabei”, sagte Haffa.
(Quelle:Die Rheinpfalz)
Aktualisiert ( Montag, den 31. Oktober 2011 um 00:41 Uhr )





