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TuS Mechtersheim 1914
Eingang eines einfachen Vereinsheims mit Tür, Briefkasten und zwei Stufen
Der Eingang eines Vereinsheims, wie es hier üblich ist.

Fan-Seite · TuS Mechtersheim 1914

Mitglied werden im TuS Mechtersheim: Abteilungen und Ablauf

Wer in einem Dorfverein Mitglied wird, entscheidet sich in der Regel für eine Abteilung und nicht für einen Verein. Beim TuS Mechtersheim stehen dafür der Fußball, die AH, der Jugendbereich und die Abteilung für Breiten- und Freizeitsport zur Verfügung.

Wer Mitglied werden kann

Ortsvereine sind offen gebaut. Eine Mitgliedschaft setzt keine sportliche Vorleistung voraus, und in den Breitensportgruppen ist der Anteil der Mitglieder, die nie in einer Mannschaft gespielt haben, erfahrungsgemäß hoch.

Aufgenommen werden Kinder, Erwachsene und Familien. Für den Jugendfußball gilt eine Besonderheit: gespielt wird in der JSG Römerberg, also in einer Spielgemeinschaft dreier Vereine, während die Mitgliedschaft beim jeweiligen Heimatverein bestehen bleibt.

Die Abteilungen zur Auswahl

Für den Fußball sind erste und zweite Mannschaft der Anlaufpunkt, für ältere Aktive die AH-Abteilung. Der Breitensport bündelt die Gruppen, die nicht am Spielbetrieb teilnehmen: Mutter-Kind-Turnen, Kinderturnen von vier bis zehn, Frauen- und Männerturnen, die Tanzgruppe Jazzits und ein Seniorenangebot.

Welche Gruppe zu welchem Alter passt, ist auf den Seiten der Breitensportabteilung beschrieben. Wer Fußball spielen will, findet den Überblick über die Mannschaften auf einer eigenen Seite.

Was eine Mitgliedschaft im Verein bedeutet

Ein Beitrag in einem Ortsverein finanziert selten den eigenen Sport allein. Er trägt die Anlage, die Schiedsrichterkosten, den Jugendbereich und den Spielbetrieb mit. Das ist der Grund, warum Vereine zwischen aktiven und passiven Mitgliedschaften unterscheiden: wer den Verein unterstützen will, ohne selbst zu spielen, kann das tun.

Umgekehrt gilt: ein Verein mit vier Abteilungen und einer eigenen Anlage braucht mehr als Beiträge. Die Sponsoren und Werbepartner tragen einen erheblichen Teil, und die Eigenleistung der Mitglieder den Rest.

Aktiv, passiv oder fördernd

Die drei Formen, in denen man einem Sportverein angehören kann, unterscheiden sich weniger im Beitrag als in der Erwartung.

Eine aktive Mitgliedschaft heißt Teilnahme am Übungs- oder Spielbetrieb, mit allem, was daran hängt: Trainingszeiten, bei Mannschaftssport auch Wochenendtermine und Auswärtsfahrten. Eine passive Mitgliedschaft bedeutet Zugehörigkeit ohne eigene Sportausübung, häufig gewählt von früheren Aktiven und von Eltern. Eine fördernde Mitgliedschaft oder die Mitgliedschaft in einem Förderverein zielt ausschließlich auf finanzielle Unterstützung, und in Mechtersheim ist der Förderverein in den dokumentierten Unterlagen als Mitfinanzier von Ausstattung belegt.

Für die Jugendarbeit ist die zweite und dritte Form so wichtig wie die erste. Die belegten mehr als 2500 ehrenamtlichen Trainer- und Betreuerstunden pro Jahr im Jugendbereich werden nicht von Beiträgen bezahlt, sondern von Menschen geleistet, die überwiegend nicht selbst spielen.

Was gegen den Vereinssport spricht, und was dafür

Der ehrliche Einwand gegen eine Vereinsmitgliedschaft ist die Bindung. Ein Fitnessstudio kann man monatlich kündigen, eine Vereinsmitgliedschaft läuft in der Regel über das Vereinsjahr, und Trainingszeiten liegen fest statt rund um die Uhr. Wer unregelmäßig arbeitet, kommt damit schlechter zurecht als mit einem Angebot ohne festen Termin.

Dagegen steht, was ein Ortsverein bietet und ein kommerzielles Angebot nicht: feste Gruppen über Jahre, Sport für Kinder ab dem Kleinkindalter am Wohnort, und Beiträge, die in einer Größenordnung liegen, die mit einem Studiobeitrag nicht vergleichbar ist. Wer im Ort wohnt, hat den kurzen Weg dazu.

Wo die Aufnahme läuft

Beiträge, Aufnahmeformulare und Ansprechstellen veröffentlicht der Verein selbst. Der direkte Weg führt über die Webseite des Vereins, auf der die aktuellen Angaben stehen.

Diese Seite nennt bewusst keine Beitragshöhen. Vereinsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung beschlossen und ändern sich, und eine veraltete Zahl auf einer fremden Seite hilft niemandem.

Wie der Beitritt in der dokumentierten Zeit organisiert war, ist überliefert. Wer Mitglied werden wollte, druckte ein Aufnahmeformular aus und gab es in der Geschäftsstelle oder im Clubhaus ab; alternativ stand ein Online-Formular bereit. Der Antrag erfolgte ausdrücklich unter Anerkennung der geltenden Satzung, und für das Ende der Mitgliedschaft war der schriftliche Austritt vorgesehen. Für 2009/10 nennt der Verein rund 1.050 Mitglieder, ein Anhaltspunkt dafür, wie viele Haushalte im Ort und in den Nachbarorten damit zu tun hatten.

Häufige Fragen zur Mitgliedschaft

Muss man Fußball spielen, um Mitglied zu werden?

Nein. Die Abteilung für Breiten- und Freizeitsport führt Turn-, Gymnastik-, Kinder- und Seniorengruppen, und eine passive Mitgliedschaft ohne eigene sportliche Aktivität ist in Ortsvereinen üblich.

Können Kinder Mitglied werden?

Ja. Für den Jugendfußball läuft der Spielbetrieb in der JSG Römerberg gemeinsam mit FV Berghausen und FV Heiligenstein, im Breitensport gibt es Gruppen ab dem Kleinkindalter.

Was kostet die Mitgliedschaft?

Die aktuellen Beiträge veröffentlicht der Verein. Sie werden von der Mitgliederversammlung festgelegt und sind deshalb hier nicht wiedergegeben.

Wie melde ich mich an?

Über den Verein selbst, dessen Webseite die Formulare und Ansprechstellen führt.

Reihe einfacher Kleiderhaken über einer abgenutzten Holzbank in einer kleinen Umkleide
Haken und Bank, wie in einer kleinen Umkleide.

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